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1. SM Lauf 2010 in Schwedt | Bericht & Video PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von RBB Webteam   
Dienstag, 11. August 2009
 

Schön is un stolt un stark uns´ leew oll Uckermark (Schön ist und stolz und stark unsere liebe, alte Uckermark.)

Zurück in die Zukunft hieß es am 01./02.08.2009 in den Müllerbergen bei Schwedt/Oder. Jetzt mögen sich einige am sonderbaren Motto vielleicht stoßen, wenn ich jedoch 1. SM Lauf 2010 schreibe, lichten sich die Wolken der Verwunderung (hoffentlich) beim Leser.

Kurz zu den Fakten: Mehr als 5.000 Besucher, Festzelt für 2.000 Gäste, Brasilianische Tänzerinnen, 30°C Sonne satt …
Wenn der Modellclub Schwedt e.V. einlädt, dann richtig! Dazu später mehr.

PCK im MondscheinEinige Teilnehmer, wie auch wir, reisten bereits am Freitag an, um sich einen Platz im neugestalteten und mit festen Tischen ausgestatteten Fahrerlager zu reservieren. Nachdem der Wohnwagen platziert war, wurde noch schnell der Pavillion im brandenburgischen Sand befestigt. Das wir dabei, gerade unter den Augen von Herrn M.B.*, die Platzordnung ein wenig missachteten fiel erst später auf. Gemütlich ließen wir den Abend ausklingen und erfreuten uns an dem Anblick der in Mondschein getauchten Silhouette des Industrieparks PCK. (*Name der Redaktion bekannt)

Der Samstagmorgen begann in gewohnter Manier: Frühstück –Kaffee – Schauen – Reden.
Hatten wir doch diese Saison ein wenig Pech mit dem Wetter, so gab es diesmal keinen Grund zu meckern. Hoffen wir, dass dieses als Omen für die Saison 2010 gewertet werden darf.

Neues FahrerlagerGegen Mittag waren dann alle der ca. 50 Teilnehmer anwesend und es wurde fleißig trainiert und am Setup gefeilt. Das die Einstellungen aus dem Frühjahr nicht 1zu1 übernommen werden konnte,  lag an den Veränderungen, welche die Schwedter an der Bahn vorgenommen hatten. So wurde auf der Bahn eine neue Schicht Lehm aufgetragen und verdichtet. Neuer Belag auf der Schwedter StreckeLeider mussten hier die Schwedter erfahren, dass Lehm nicht gleich Lehm ist. Das vom Lieferanten versprochene Verhältnis von 60% Lehm und 40% Sand konnte im besten Fall nur umgekehrt gelten, eher jedoch mit <20% Lehm. Und hier zeigt sich auch die Tücke von 30°C und Sonne im Überfluss. Kurzum – das lose, aufgewirbelte Material hätte problemlos als Saharasturm gelten können.

FahrerbesprechungDie Fahrerbesprechung wurde von Hans-Joachim Bliefert (Vorstand, MC Schwedt e.V.) und Jürgen Feuerstake (Rennleiter, RBB e.V.) geführt und enthielt alle nötigen Hinweise zum Rennwochenende.  So wurden auch die Informationen zum bunten Abendprogramm mit brasilianischem Flair bekanntgeben. Denn parallel zum SM Lauf fand auf dem Gelände MSC Schwedt e.V. die Europa- / Weltmeisterschaft der Klassen MX2 und MX3 statt. Damit erklären sich auch die Fakten vom Anfang des Beitrages. Dank der Kooperation zwischen Modellclub und dem Veranstalter der Motocross EM/WM, konnten die Teilnehmer des SM Laufes alle Annehmlichkeiten des Parallelevents kostenlos nutzen.

Bevor aber Gedanken an das Festzelt verschwendet werden konnten, stand der 1. Vorlauf an. Hier konnte sich Philip Rosenthal (MRC Sondershausen) vor Tobias Deicke (RC Racing Club Eisenach) und Oliver Simon (RC Rodgau) in der Klasse OR8 durchsetzten. Bei den Truggys konnte sich Oliver Simon (RC Rodgau) vor Eberhard Beck (MTB Berlin) und Uwe Hannemann (MC Schwedt) behaupten.

Nachdem der offizielle Teil erledigt und die Fahrzeuge verstaut waren, konnte unter dem uckermärkischen Sternenhimmel gefeiert werden. Rhythmische Klänge und die bierseelige Stimmung im Zelt resultierten in einer kurzen Nacht für einige Teilnehmer.

„Wer feiern kann, kann auch arbeiten!“ sagt der Volksmund und so wurden ab 9.00 Uhr die Vorläufe 2 bis 4 gefahren. Zur Mittagspause sah die Top 3 in Klassen OR8 und ORT wie folgt aus:

1. Philip Rosenthal (MRC Sondershausen)
2. Oliver Simon (RC Rodgau)
3. Tobias Deicke (RC Racing Club Eisenach)

1. Oliver Simon (RC Rodgau)
2. Eberhard Beck (MTB Berlin)
3. Oliver Reimann (RMC Wolfsburg)

Das Catering-Team der Schwedter war wieder gewohnt erstklassig und versüßte mit Würstchen, Schaschliks und Kuchen die Wartezeit auf die anstehenden Finalläufe.

Gewinner der Klasse TruggyBei den Truggys gab es bedingt durch die geringe Starterzahl für jeden Fahrer ein Plätzchen im Finallauf. So startete Oliver Simon von Platz 1 gefolgt von Eberhard Beck, Oliver Reimann und Uwe Hannemann. Bevor aber die Startfahne in die Luft gerissen werden konnte, nahm Oliver eine Auszeit um seinen Boliden von den Startschwierigkeiten zu befreien. Grund allen Übels war der Treibstoffschlauch, der aber in 10 Minuten gewechselt werden konnte. Das Rennen verlief dagegen eher unspektakulär und endete in der gleichen Reihenfolge wie sich schon die Startaufstellung las.

Bei den Buggys ging es schon ein wenig spannender zu. Gleich nach dem Start wurde die Startaufstellung durcheinander gewürfelt und 9 Fahrzeuge gingen in ihre Runde. Das fehlende 10 Fahrzeug, pilotiert von Sven Schlautmann, musste aus der Box nachstarten, gliederte sich aber problemlos in das vorbei rasende Feld ein. Die ersten Runden waren geprägt von dem „Kopf an Kopf“ Rennen zwischen Tobias Deicke und René König. Beide Fahrer schenkten sich keinen Meter und kämpften um die Führung. Knapp dahinter lag Philip Rosenthal gefolgt von Oliver Simon und Guido Backsmann.

Gewinner der Klasse BuggyDer geringe Abstand zwischen Tobias und René führte zu einem „Ableger“ beider Fahrzeuge nach der Geraden, gefolgt von einem Motorenabsteller – ebenfalls bei beiden Fahrzeugen. Von diesem Missgeschick profitierte Philip und konnte von nun an die Führung übernehmen. In den restlichen Minuten des Finallaufes änderte sich an der Spitze nichts mehr und auf das Treppchen konnten Philip, Oliver und Guido steigen. Erwähnt werden sollte aber noch das furiose Rennen von Sven Schlautmann. Von hinten rollte er das Feld auf und fuhr einen verdienten vierten Platz ein. Nicht auszudenken was passiert wäre, würde der Finallauf über 40min gehen. Aber die 30min reichen für die S Klasse aus – vorallem bei >30°C im Schatten. Das pdf Gesamtergebnis kann hier eingesehen werden.

Im Anschluss an die Siegerehrung wurden noch die Fahrer welche nicht in Bad Langensalza zum ODM Abschluss da waren geehrt. So bleibt uns am Ende nur eins zu sagen, dass wir allen Gewinnern recht herzlich gratulieren, dass es wieder riesigen Spaß gemacht hat in den Müllerbergen und das wir uns bei H. Joachim Bliefert und dem gesamten Schwedter Team bedanken möchten.

Einige Bilder findet Ihr in unserer Galerie und für die Daheimgebliebenen gibt es hier die Finalläufe in voller Länge.

Finallauf Klasse: Buggy

Finallauf Klasse: Truggy

 

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1. 12-08-2009 12:12

Achim hatte Grund zur Freude
Am meisten freute mich, Achim bei guter Verfassung und Laune zu treffen. Seine akut notwendige schwere Operation hat er gut überstanden und die vom Team zwischenzeitlich am Vereinsgelände vorgenommenen "Verschönerungen" waren sicher auch eine gute Medizin. Hat viel Spaß gemacht in Schwedt - auch wenn wir Licht ausmachen noch üben müssen (für Insider :roll )

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