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15. UN-Klimakonferenz in Kopenhagen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von RBB Webteam   
Montag, 7. Dezember 2009
 

15. UN-Klimakonferenz KopenhagenEin eher untypisches Thema für eine Vereinswebseite, jedoch geht dieses Thema uns alle an. Wer wundert sich nicht über die merkwürdigen Wetterphänomene der letzten Jahre. Das diese auf die Erderwärmung zurückzuführen sind, kann nicht eindeutig bewiesen werden, jedoch liegt es schon sehr nah.

Die 15. UN-Klimakonferenz in Kopenhagen steht unter dem großen Motto "Erderwärmung um maximal +2°C bis 2100". Nun werden einige von Euch sicherlich sagen: "Im Jahr 2100 interssiert mich das eh nicht mehr!". Falsch! Die Auswirkungen sind auch schon in den Jahren davor mehr als deutlich zu spüren. Zumal sollten wir den nachfolgenden Generationen nicht nur verbrannte Erde hinterlassen.

  • Die durchschnittliche globale Erwärmung muss deutlich unter der Gefahrenschwelle von 2°C begrenzt und langfristig auf unter 1.5°C gesenkt werden. Zwischen 2013 und 2017 muss der weltweite Ausstoß an Treibhausgasen seinen Höchststand erreichen und danach sinken.
  • Die Verhandlungen in Kopenhagen müssen in einem rechtlich verbindlichen Abkommen enden. Eine politische Absichtserklärung für die Zukunft reicht nicht aus.
  • Eine Verpflichtung der Industrieländer zu Emissionsminderungen und zur Unterstützung der Entwicklungsländer bei ihren Anpassungs- und Minderungsmaßnahmen ist unerlässlich, eine freiwillige Absichtserklärung ist nicht genug.
  • Die Gruppe der Industrieländer muss sich bis 2020 zu Emissionsminderungen von 40% gegenüber 1990 bekennen.
  • Die Industriestaaten müssen den Entwicklungsländern 160 Mrd. US Dollar pro Jahr an öffentlichen Geldern zur Verfügung stellen, um deren Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel zu finanzieren und sie bei der Minderung der eigenen Emissionen zu unterstützen.
  • Die Emissionen aus der Entwaldung müssten bis 2020 weltweit um mindestens 75 Prozent oder mehr reduziert werden, um sie bis 2030 völlig zu eliminieren.
  • Im Bereich des Schiffs- und Flugverkehrs muss es zu deutliche Emissionsreduktionen kommen. Auf den Flug- und Schiffsverkehr sollte internationale Abgaben erhoben werden.

Hoffen wir das die 15. UN-Klimakonferenz endlich greifbare Ergebnisse liefert und sich ALLE Industrienationen daran beteiligen und später auch handeln werden. Wer mehr über den Fortgang der Konferenz erfahren möchte, klickt sich beim WWF rein.

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