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Bei strahlendem Wetter schlug der OR8-Zirkus
am vergangenen Wochenende seine Zelte beim ausrichtenden Verein RC Speedracer Bernau auf. Eine gut präparierte Strecke erwartete die Teilnehmer und für zufriedene bernaunotwendi-
ge Pausengesichter, sorgten Kerstin und Klaus am Imbiss, um das gleich vorweg zu nehmen.
Etwas bedauernswert war die Nennliste für ORT und dann noch die Absage von Fahrern diese Mikrostarterfeldes. Bleibt zu hoffen, dass bei den kommenden Rennen und besonders in der kommenden Saison diese Situation sich ändert.
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"Mikro" ist aber ein gutes Stichwort für eine kleine andere Attraktion am Rennwochenende. André Möhl, eigentlich ein Modellrennbootfahrer,
erschien mit seinem Modell aus dem Projekt mikrokopter.de und produzierte Bilder und Video-
clips auseiner sonst nicht verfügbaren Perspek-
tive. Einige Bilder werden hier auch gezeigt, die Videoclips könnt Ihr dann auf unserer Jahres DVD finden. Der Mikrokopter ist im wahrsten Sinn des Wortes Modellbau und eine sehr interes-
sante Entwicklung im Bereich der Steuerungs-
elektronik, mehr kann man hier
finden.
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Gerade noch rechtzeitig zur neuen Saison stan-
den auch die neuen XB 808 zur Verfügung und auf den Schrauberplätzen der Bekannten Xray-
Piloten aus dem Sportkreis Ost. Diese Modelle versprechen lt. Hersteller ein neues Fahrgefühl und üben offensichtlich eine Magie zum Schrau-
ben aus.Jedenfalls wurde in keinem anderen Team so unermüdlich das Auto immer wieder zerlegt, gesäubert, geprüft und zusammen-
gefügt wie bei René, Gottfried, Tobias und Karl-Heinz. Spaß beiseite, der Erfolg, s.a. News, zeigte die Früchte dieser Sorgfalt im Rennsport.
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So präsentierten sich die XB 808 immer wieder im strahlenden Outfit und guter Performance, was auch die schnellste Runde und absolute Top-
speed im Finallauf von René König am Wochen-
ende bewies.
Aber natürlich waren auch alle anderen Teams bemüht, das Beste aus ihren Fahrzeugen zu holen, das richtige SetUp für den Track zu finden und die richtige Reifenwahl für die anfänglich sehr staubige Bahn zu treffen.
Andreas Koch kämpfte wie auch bei dem Lauf in Schwedt mit vermeintlichen Problemen der RC-
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Anlage und stellte letztendlich eine defekte Servoelektronik als Ursache von Funktionsstör-
ungen fest. Ein weiteres Indiz dafür, das die besonders bei den Glattbahnern aufgeregt ge-
führte Diskussion zu der Vielzahl von Störungen
mit DSM-Anlagen immer eine gründlichen Unter-
suchung vor voreiligen Schlüssen erfordert.
Wie empfindlich so ein Buggy sein kann, war auch am Arbeitsplatz von Frank Weintritt zu beobachten, nur für die Kamera hatte er den Mundschutz abgelegt .
Dieter Gusewski dagegen wuchtete mit viel Ge-
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duld die Räder seines Autos aus und beant-
wortete die Frage nach der Sinnfälligkeit dieser Prozedur mit vielsagendem Schweigen während Ronny Gusewski noch darüber grübelte, ob die Verunsicherungsstrategie gegenüber dem übrig-
en Fahrerfeld, wie in Schwedt praktiziert, auch an diesem Wochenende wieder sinnvoll sein wird.
Ingolf Kurwans Gesichtsausdruck sagte deutlich: "Also an mir kann es nicht liegen" und wiederholte das so hartnäckig, bis Schlauti in seinem nun auch schon mit einem S versehenen
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Gehirn die Kammer mit dem Wissen um sich lockernde Haltestifte in Kupplungen wieder entdeckte. Aufgeschraubt, umgebaut und Ingolfs Buggy war wieder gesund.
So verging Trainingslauf um Trainingslauf, viel-
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mehr als ein "passt schon" war manchen nicht zu entlocken und auch die Helfer bereiteten sich intensiv auf die Finals vor. Im untenstehenden Bild ist deutlich zu sehen, so einem Buggy sieht man sein Gewicht nicht unbedingt an!
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Wenn Kay über die
Hintergründe des
Fahrtalents von Philip
nachdachte, plagten
Karl-Heinz ganz andere
Sorgen. In den thüring-
ischen Bergen steht man
einfach höher als hier im
brandenburgischen Flach-
land! Gerüchte um einen
neuen Sponsor waren
nicht zu vermeiden. |
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Während auch Udo vom Ausfallteufel geplagt wurde und eine defekte Kupplungsglocke zu ersetzen war, stellte Michael, der nach längerer Pause wieder ein Rennen bestritt, fest, dass ihm irgendwo auf dem Track die komplette oberste Kühlrippe des Kühlkopfes abhanden gekommen war. Aber auch so ging es bis ins 1/4 Finale.
Der Effekt, dass auch Fahrer wie Manuel schnell mal ein Rad verlieren können, führte bei Rolf schnell noch einmal zu einigen prüfenden Handgriffen und letzten Vorbereitungen.
Die Halbfinals waren nach all den Vorbereitungen
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bereits sehr spannend, die Ergebnisse des A-Laufes
und B-Laufes
zeigen das deutlich.
Die Erwartungshaltung war den Fahrern ins Gesicht geschrieben und die doch erschienenen Zuschauer konnten spannende Startsequenzen, packende Zweikämpfe, gelungene Überholma-
növer und Einsatz von Helfern und Boxencrews erleben. Einige Sequenzen haben wir in den Bildern der Galerie
festgehalten. Die Rennen verliefen im Großen und Ganzen problemlos ab, wurden von Andreas aus der Zeitnahme gut kommentiert, hätten allerdings hier und da auch
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| eine Ermahnung durch die Rennleitung an die Fahrer vertragen, die in der Aufregung das Vorhandensein einer Bremse vergessenhatten |
oder die Helfer, die das Auto nicht auf die Startposition absetzen, sondern in der Mitte des Tracks platzieren.
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Höhepunkt war natürlich der Finallauf. Hier fiel zunächst Philip Rosenthal aus und etwas später hatte Andreas Koch ein technisches Problem, das die Hoffnungen auf einen Spitzenplatz zerstörte. René König führte dann über eine längere Phase unangefochten vor Gottfried Müller und Sven Schlautmann bis ihn ein Problem mit seiner RC-Anlage zu einem längeren Boxenstopp zwang. Das war die Chance für Gottfried den Sieg einzufahren. Anfänglich attacktierte Sven als Zweiter, ließ es dann aber eher zu einem sicheren Zieleinlauf abgleiten. Das
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war auch die genau richtige Entscheidung, denn wie auf dem Video
vom Finale zu sehen ist, reichte der Treibstoff für den Zieleinlauf + ca. 5 Meter! Frank Pudewell vom Munziger Club erreichte des Ziel auf Platz 3.
Das Finale im Detail gibt es hier .
Alle Finalteilnehmer, Bild im Newsbeitrag, lieferten sehr schönen RC Car-Rennsport und demonstrierten ein perfektes Off Road Feeling.
Der ORT-Lauf in Bernau stand, wie schon erwähnt, leider im Zeichen von Ohne Richtig Teilnehmer.
So drehte Björn Krüger vom
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gastgebenden Club ein-
same Runden und machte
trotz der Einsamkeit auf
dem Podest zum Schluß
eine freundliche Sieger-
pose.
Als bester Senior beende-
te Udo Seifert das Renn-
wochenende und Jonas
Donner wurde bester
Jugendlicher außerhalb
der Finalwertung.
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| So ging ein weiteres Rennwochenende seinem Ende zu. Es war schön in Bernau dabei zu sein, |
seien wir gespannt auf die nächsten Rennen in unserer Meisterschaft.
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Mit einem weiteren Bild aus dem Mikrokopter auf das Fahrerlager und den Fahrerstand der Glattbahn des Motodroms Bernau soll dieser Bericht beendet werden. Im Namen aller Teilnehmer sei noch einmal dem Bernauer Club für die Gastfreundschaft gedankt und man war sich beim Abschied einig: Im nächsten Jahr treffen wir uns hier wieder.
Allen Teams soll für die Teilnahme an dieser Veranstaltung gedankt werden. Der gemeinsame Spaß ist schließlich der Gewinn für Alle!
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