Fast 50 Fahrer folgten am vergangenen Wochenende der Einladung des Roadrunner Berlin e.V. zum 4. Lauf der Klasse OR8 resp. 3. Lauf zur ODM ORT nach Schenkenhorst. Viele waren gespannt auf den Track, der ja im Vorjahr Stoff zur Diskussion
gab und sicher hatten etliche Teams die Zeit genutzt um dem Ratschlag der Roadrunner zu folgen und Sprünge zu üben ...
Der Samstag wurde dann auch umfangreich zum Training, dem Tüfteln am Fahrzeug-SetUp und zum Erfahrungsaustausch genutzt und ein erster
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Vorlauf ausgetragen. Das Team um Daniel Rohwedder hatte gute Bedingungen für die Rennaustragung geschaffen und ging mit einigen Erwartungen an den Start auf der heimischen Strecke. Doch auch die anderen Teams aus der Gruppe Ost und etliche Teilnehmer an diesem auch als Freundschaftsrennen ausgetragenen Lauf waren gut vorbreitet.
René König vom RCE wurde schnellster des Trainings und Gottfried Müller (ORTF), der Sieger von Bernau, musste sich mit Platz 3 hinter J.-E. Lieske von den Roadrunnern abfinden.
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Bei den Truggies wurde
das Training mit Eber-
hard Beck angeführt, auf
Platz 2 folgte Gerd
Strenge und Matthias
Preißel war drittschnell-
ster Fahrer.
Frank Weber vom RBB er-
reichte bei seinem Debut
zu einem SM-Lauf den
Rang 35, hatte dann
aber Pech im 1/8 Finale.
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Zum Glück gab es am Samstagnachmittag einen Regenschauer, der den Staub von der Strecke etwas band, sonst wäre die Prognose zur Funktionsfähigkeit der Zeitnahme wohl eher bei 50/50 gelegen! An dieser Stelle deshalb ein besonderer Dank der Teams an die Speedracer aus Bernau, die ihre Technik und Andreas Liebermann als Zeitnehmer zur Verfügung stellten.
In den Finalläufen war spannender Rennsport und fahrerisches Können zu sehen. Letzteres um so mehr, da der Track doch merklich abbaute
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und im Bereich nach der Steilkurve auf der Be-
schleunigungsgeraden und nach dem Dreier-
sprung Löcher aufwies, die einen Buggy fast zum Verschwinden brachten, s.a. Foto weiter unten. Das Gerangel um die, das berücksichtigende, Ideallinie war deshalb besonders groß, führte zu allerhand Crashs und einigen, sicher ungewollten, Abkürzungen. Hier hätte durchaus hier und da ein ermahnender Hinweis des Rennleiters erfolgen können. Letzteres trifft auch für die Beobachtung der Boxengasse und des Fahrestandes zu. Mehr als zwei Helfer in der Box und die Anwesenheit von Helfern auf dem Fahrerstand sind Regelverstöße, die sich leicht bei Neulingen und Nachwuchsfahrern als Normalfall einprägen und der Bierbecher beim Helferposten in einem Finallauf ist nicht förderlich für die Öffentlichkeitswirkung unseres Sportes.
Im Finallauf der Truggies waren spektakuläre
Bilder zu sehen. Aber das hatte wenig mit der
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Reihenfolge im Lauf zu tun. Eberhard Beck führte das Rennen bereits nach kurzer Zeit sicher an. Gerd Strenge gab zwar mächtig Druck, das führte aber auch zu einigen Fahrfehlern, die immer wieder Zeit kosteten. Matthias Preißel, über eine längere Phase sicherer Dritter im Lauf, hatte dann einige Motorprobleme - die seinen Helfer Michael Schröder sichtlich zu Kurzstreckensprints verhalfen - und musste letztendlich nach Runde 57 aufgeben. Das gleiche Schicksal erlitten vorher Daniel Rohwedder - der sicher bereits jetzt über eine neue Einkaufsquelle für Schraubensicherungslack nachdenkt - und nach Runde 31 ausfiel und Steven Tuttas für den das Aus nach Runde 47 kam. So endete der Lauf
mit Eberhard Beck auf Platz 1, gefolgt von Gerd Strenge auf Platz 2 mit einer Runde Rückstand und auf Platz 3 fuhr Mirko Morgenstern mit 11 Runden Rückstand.
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Eine spektakuläre Situation bot das 1/2B Finale der Buggies. Hier riß am Auto von Sören Huwe nahezu der komplette Kühlkopf des Motors ab. Sören - besser gesagt der Motor - fuhr den Lauf zur Überraschung aller Beobachter dennoch zu Ende. Aus diesem Halbfinale qualifizierten sich J.-E. Lieske, Philip Rosenthal, Andreas Koch, Max Block und Michael Schröder in der ge-
nannten Reihenfolge für das Finale. Die Topspeed und schnellste Runde im 1/2B fuhr Michael mit einer Rundenzeit von 31.462 Sek.
Das 1/2A führte zur Qualifikation von René König, Gottfried Müller, K.-H. Jung, Sven Ziegler
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und Henry Tuttas für das Finale. Die beste Runde wurde hier von René mit einer Zeit von 30.892 Sek. gefahren und diese Zeit konnte er im Finallauf noch einmal auf 30.451 Sek. verbes-
sern. Das Finale endete mit einem Sieg von René um sprichwörtlich Haaresbreite vor Andreas Koch, dem die Tücken des Tracks zu schaffen gemacht hatten. Unmittelbar nach der Zeitschleife kam es noch zu einem Crash der beiden Führenden, was den Rennleiter zum Springen aus der Gefahrenzone veranlasste und das Schwenken der Zielflagge vergessen ließ, so dass die Piloten mit verblüfftem Gesichtsaus-
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druck noch eine weitere Runde absolvierten. Das änderte aber nichts am hauchdünnen Sieg von René vor Andreas mit nur einer Differenz von 0.128 Sek., auf Platz 3 folgte mit ca. 10 Sek.
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Abstand dann Gottfried Müller. J.-E. Lieske konnte die Heimvorteile
nicht nutzen und schied bereits nach zwei Runden aus, so dass nur noch
Sven Ziegler im Finale den gastgebenden Verein
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vertrat und auf Rang 7
landete.
Der gesamte Lauf kann
hier
noch einmal verfolgt
werden und die komplet-
ten Ergebnisse der Halb-
finals A
und B , sowie der
Finals OR8
und ORT
können über die Links er-
reicht werden. Alle Läufe
sind auch bei MyLaps
dokumentiert.
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Die abschliessende Siegerehrung wurde von Jörg Tönnies (Rennleiter) durchgeführt. Unter dem Beifall der Teilnehmer wurden die erreichten Ergebnisse aller Fahrer verlesen und die Trophäen an die Finalteilnehmer OR8 und den Sieger ORT übergeben. Unüblicherweise erhiel-
ten nicht alle Finalteilnehmer des ORT-Finales eine Platztrophäe und auch die Tradition der Ehrung des besten Jugendlichen und besten Seniors außerhalb der Finalwertung wurden bei diesem Lauf nicht fortgeführt. Entsprechend der Liste zum Gesamtergebnis
des 4. Laufes soll
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das hier nachgeholt werden und wir gratulieren selbstverständlich neben allen Siegern und Platzierten auch Jonas Donner zum Besten Jugendlichen und Dieter Gusewski zum Besten Senior des Rennwochenendes.
Weitere Bilder gibt es in der Galerie .
Kay vom RBB-Team hat wie immer alles in bewegten Bildern eingefangen und für die Saison-DVD archiviert.
Den Roadrunnern sei für die Ausrichtung dieses Laufes gedankt, jetzt freut sich die Off Road Gemeinde bereits auf Eisenach .
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